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Frankfurter Musikpreis

Honorierung für außergewöhnliche musikalische Leistungen

Der Frankfurter Musikpreis prämiert seit 1982 Persönlichkeiten für außergewöhnliche Leistungen in der Interpretation, Komposition, Musikwissenschaft, Lehre und Förderung des Musizierens. Die Preisverleihung findet jedes Jahr im Rahmen der Musikmesse statt. Der vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller (BDMH) und der Messe Frankfurt gestiftete Musikpreis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Preisträger des Frankfurter Musikpreises 2018

Das Bundesjazzorchester (BuJazzO)

Das Bundesjazzorchester (BuJazzO) wird mit dem Frankfurter Musikpreis 2018 geehrt.

Das Kuratorium des Frankfurter Musikpreises lobt das Bundesjazzorchester als wertvolles Bindeglied zwischen musikalischer Ausbildung und Beruf und als wichtigen Förderer für erfolgreiche Jazzmusik von morgen. In seiner Begründung hebt es die Bedeutung des Wirkens und der musikalischen Kompetenz des Bundesjazzorchesters für das Selbstbewusstsein, die Seriosität, die Professionalität und die Akzeptanz des Jazz in Deutschland hervor. Darüber hinaus habe das Bundesjazzorchester als Kulturbotschafter auf zahlreichen Konzert- und Begegnungsreisen schon viele Freundschaftsbrücken gebaut und immer wieder eine neue klingende Visitenkarte des „Jazz made in Germany“ überreicht.

Über das Bundesjazzorchester

1988 vom deutschen Bandleader Peter Herbolzheimer gegründet, prägt das Bundesjazzorchester seit 30 Jahren als Ausbildungsorchester für herausragende Talente die Jazzszene in Deutschland. Im „BuJazzO“, wie es in der Szene oft genannt wird, treffen sich stets die besten Jazzerinnen und Jazzer einer Generation. Unter den heute rund 900 Absolventen finden sich – neben dem genannten Till Brönner – so prominente Musiker wie Frank Chastenier, Roger Cicero, Tom Gaebel, Pablo Held, Julia Hülsmann, Frederik Köster, Robert Landfermann, Steffen Schorn, Matthias Schriefl, Sebastian Sternal, Florian Weber, Peter Weniger, Nils Wogram, Michael Wollny und Nils Wülker.

Das Bundesjazzorchester ist ein Projekt des Deutschen Musikrats. Im Laufe seines Bestehens hat es insgesamt 14 Alben aufgenommen und zahlreiche renommierte Auszeichnungen erhalten. Seit 2011 steht es unter der Leitung einer künstlerischen Doppelspitze: der Bigband- und Posaunenlegende Professor Jiggs Whigham und dem Komponisten, Arrangeur und Saxophonisten Professor Niels Klein. Das Orchester besteht aus jungen musikalischen Talenten zwischen 17 und 24 Jahren, die überwiegend an deutschen und internationalen Musikhochschulen studieren. Das jeweils aktuelle Programm setzt sich aus Werken bedeutender Komponisten und Arrangeure der Jazzgeschichte sowie der nachwachsenden, aktuellen Jazzszene zusammen.

Gefördert wird das Bundesjazzorchester vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, der Daimler AG und dem Westdeutschen Rundfunk.

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