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40 Jahre Musik

40 Jahre Musikmesse bedeuten auch vier Jahrzehnte Musikgeschichte, die durch eigene Stilrichtungen und herausragende Künstler geprägt waren. Wir haben für euch auf Spotify einen Streifzug durch 40 Jahre musikalische Trends erstellt. Viel Spaß beim Hören!

Die 1980er Jahre

Musikmesse 1980

AC/DC: „Hells Bells“
Mit diesem Song ebneten AC/DC den Weg zur Supergroup: laut, roh, herzhaft – und dabei mit musikalischer Klasse. Gitarrist Angus Young dürfte überdies maßgeblich für den Erfolg der Gibson „SG“ verantwortlich sein.

Spliff: „Deja Vu“
Man spricht immer von der „Neuen Deutschen Welle“ – dabei war dieses deutsche Musikphänomen extrem facettenreich. Und mitunter hochmusikalisch, wie die aus top Musikern besetzte Formation Spliff bewies. Herwig Mitteregger brillierte zum Beispiel an den elektronischen Simmons Drums.

Sugarhill Gang: „Rapper‘s Delight“
Niemand konnte erahnen, dass die Retorten-Formation „Sugarhill Gang“ mit ihrem Hit „Rapper’s Delight“ für ein musikalisches Erdbeben sorgen sollte. Der Track, basierend auf dem Chic-Song „Good Times“ wurde zur Initialzündung des Rap.

Harold Faltermayer: „Axel F“
Der aus Baldham, bei München, stammende Harold Faltermeyer war in den 80ern einer der erfolgreichsten Soundtrack-Komponisten. Für „Axel F“, aus dem Film „Beverly Hills Cop“, erhielt er 1986 für einen Grammy-Nominierung (den er ein Jahr später für das „Top Gun“-Thema erhielt). „Axel F“ ist überdies ein gutes Beispiel für die Sounds des damalig hippen Yamaha DX7-Keyboards.

Falco: „Rock Me Amadeus“
Noch einmal NDW: der aus Wien stammende Johann „Hans“ Hölzel, besser als Falco bekannt, eroberte mit „Rock Me Amadeus“ als erster und bislang einziger Künstler mit einem deutschsprachigen Song die amerikanischen Charts. Der Rest: ein aufregendes Kapitel Musikgeschichte.

Ozzy Osbourne: „Crazy Train“
Als ein bißchen „crazy“ gilt der ehemalige Black Sabbath-Sänger Ozzy Osbourne ja. Aber auch als großartiger Sänger und Rocker – der sich stets mit den besten Musikern seines Fachs umgab. Darunter auch: Randy Rhoades. An den früh verstorbenen Ausnahmegitarristen erinnert die Musikmesse am 2.4. mit der Show „Randy Rhoades Remembered“.

Level 42: „To Be With You Again“
Was für ein Groove, was für ein Bassist: Mark King von Level 42 avancierte in den 1980ern – für viele bis heute – als wegweisender Funk-Bassis und Songschreiber. Sein Status Graphite Headless-Bass wurde dabei zum Bestseller.

Michael Jackson: „Beat It“
Er war der King Of Pop – und dazu die tragische Figur der jüngeren Musikgeschichte. Mit seinem Album „Thriller“ brach er alle Verkaufsrekorde. Daran werden wir auch bei der Ultimate Jam-Show am 1.4.20 erinnern – mit seiner langjährigen Gitarristin Jennifer Batten als Star-Gast.

Phil Collins: „In The Air Tonight“
Mit diesem Song bog Sänger, Schlagzeuger und Komponist erfolgreich in die Solo-Karriere – die 80er und 90er Jahre waren seine Zeit. Mit dem fulminanten Schlagzeug-Break schrieb er überdies Recording-Geschichte.

Toto: „Rosanna“
Es war die große Zeit dieser amerikanischen Studio-Musikerband. Sechs Grammys gab es für das Album Toto IV, bis heute ein zeitloser Klassiker – und am Shuffle-Groove von Drummer Jeff Porcaro verzweifelt noch heute so mancher Schlagzeugschüler.

Die 1990er Jahre

Musikmesse 1990

Nirvana: „Smells Like Teen Spirit“
Man nehme düsteren Rock, lange Haare und Holzfällerhemden – Grunge war nicht nur ein Musikgenre, es war auch Gesinnung und modisches Statement. Kurt Cobain avancierte mit seiner Fender Strat zum Gitarren-Helden und zur tragischen Figur des 90er-Jahre-Rock.

Oasis: Wonderwall
Was Grunge in den USA war, war Brit Pop in UK. Allen voran: Die Band Oasis um die beiden Krawallbrüder Gallagher. Zu was die beiden gemeinsam fähig waren, bewiesen sie in unsterblichen Songs wie „Wonderwall“.

Metallica: „Enter Sandman“
Mit Metallica wurde Metal endgültig salonfähig – und mit ihrem Song „Enter Sandman“ lieferten sie überdies, so heißt es, das meistgespielte Riff von Gitarre- oder Amp-testenden Kunden in Musikläden.

Snap!: „The Power“
Von Frankfurt in die Welt: Das 1989, aus den Frankfurter Produzenten Michael Münzing und Luca Anzilotti gegründete Projekt landete gleich mehrere Welthits – darunter „Rhythm Is A Dance“ und „The Power“. Frankfurt war damit nichts weniger als: der Nabel der Techno-Welt.

The Who: „Behing Blue Eyes“
Obwohl die Band zu diesem Zeitpunkt schon einige Jahrzehnte Musikkarriere auf dem Buckel hatte, gehörten The Who immer noch zu den größten Acts der Szene. Ihr langjähriger Keyboarder John „Rabbit“ Bundrick erinnerte beim Ultimate Jam 2019 (als Stargast) daran – mit eben jenem Who-Original.

Police: „Dont Stand So Close To Me“
Wer hätte geglaubt, dass der Mix aus Punk, New Wave, Reggae, Rock und Jazz ein so süffiges und hittaugliches Gebräu ergibt? Stings Bass- und Gesangsstil, die Licks von Gitarrist Andy Summers und dazu die synkopierten Grooves von Drummer Stewart Copeland beeinflusste Heerscharen von Musikern – bis heute.

Guns N´ Roses: „Knockin On Heavens Door“
In den 90er waren Guns N´ Roses das Maß der Dinge im Rock. Mit Ron „Bumblefoot“ Thal holen wir für die Randy Rhoades Remembered-Show am 2.4.20 ihren langjährigen Gitarristen nach Frankfurt.

Eric Clapton: „Running On Faith“
Mit dem MTV Unplugged-Album initiierte Meister-Gitarrist Eric Clapton ein neues Genre: unplugged, ohne Strom, akustisch – und trotzdem mit Schmackes. Bis heute gilt das über 26 Millionen verkaufte und mit drei Grammys dekorierte Album als Meilenstein der Musikgeschichte.

Prince: „Cream“
Er konnte einfach alles: singen, komponieren, Gitarre, Schlagzeug und Bass spielen, tanzen, performen. Eine Ahnung davon bekamen die Besucher der Musikmesse „Ultimate Jam“-Show 2019 – mit Bassistin Ida Nielsen, die einige Jahre in der Prince-Band spielte und dabei einiges vom großen Meister lernen konnte.

Doro: „Unholy Love“
Die deutsche „Queen of Metal“ ist ein immer wieder gern gesehener Gast auf der Musikmesse. Vielleicht beehrt uns Dorothee Pesch, wie die Doro bürgerlich heißt, auch in diesem Jahr wieder?

Die 2000er Jahre

Frau stöbert in Songbooks

Linkin Park: „Numb“
Metal trifft auf Pop – kaum eine andere Band gelang dieser verwegene Mix bekömmlicher, als Linkin Park. Mit über 130 Millionen verkauften Tonträgern avancierte die Band aus Los Angeles sogar zur kommerziell erfolgreichsten Formation des 21. Jahrhunderts.

Amy Winehouse: „Back To Black“
Große Stimme, großes Talent – aber auch großes Drama. Mit „Back To Black“ war Amy Winehouse am Gipfel ihrer Karriere angelangt. Mit ihrer unglaublichen Stimme machte sie anspruchsvolle jazzige und soulige Töne mehrheitsfähig in den Charts.

Peter Gabriel: „My Head Sounds Like That“
Schon immer ein Nonkonformist, schon immer ein Suchender – und schon immer ein Findender: Nicht umsonst wurde der ehemalige Genesis-Sänger Peter Gabriel 2006 mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet.

Till Brönner: „Your Life“
Den begehrten Preis erhielt auch der deutsche Weltklasse-Trompeter Till Brönner. Sein Einfluss auf die Popularität des traditionellen Blasinstruments ist unschätzbar. 2018 spielte der Meister-Musiker eine großartige Show auf der Frankfurter Musikmesse.

Sven Väth: „Komm“
Sven Väth gehört zur Frankfurter Musikszene, wie der Römer und die Musikmesse. Ob als DJ, Labelbetreiber, Musiker oder Club-Chef – der 1964 in Obertshausen geborene Sound-of-Frankfurt-Pionier und Weltstar bleibt stets am Puls der Zeit.

Rammstein: „Feuer frei“
Spätestens seit den frühen 2000er Jahren sind Rammstein das Maß der Dinge im Metal. Vor allem live bietet die Band um Sänger Till Lindemann ein unvergleichliches Spektakel – was weltweit ausverkaufte Tourneen beweisen. Kein Wunder, dass die Band in diesem Jahr erneut für einen LEA nominiert ist.

David Garrett: „Little Wing“
Viele sehen in David Garrett den Posterboy des Klassik-Crossovers – und übersehen dabei sein unglaubliches Talent. Mit Vier begann er mit dem Geigenspiel, mit Fünf gewann er „Jugend musiziert“, mit 28 stand er im Guinness-Buch der Rekorde als „schnellster Geiger der Welt.“ Dass der aus Aachen stammende Weltstar auch Rock kann, bewies er schon 2008 auf dem Album „Encore“ mit dem Hendrix-Klassiker „Little Wing“.

Radiohead: „No Surprises“
Von der Alternative-Rockband zur Weltkarriere: Radiohead stand in den frühen 2000er Jahren stellvertretend für intelligenten Handmade-Rock – den die Band um Sänger Thom Yorke vor allem mit edlem Vintage-Equipment zubereitet.

Daft Punk: „One More Time“
Kein anderer Act verknüpfte erfolgreicher DJ-Technik und Disco mit handgemachtem Funk- und Rock. Auch in Equipment-Fragen suchen – und finden – die beiden kreativen Franzosen den Schulterschluss von Vintage- und High-End-Technik: Studer Bandmaschine trifft bei Daft Punk auf Neve-Konsole.

Brian Setzer: „Sixty Years“
Mit den Stray Cats verhalf Brian Setzer dem Rockabilly bereits in den frühen 80er Jahren zum Revival – solo schlägt er auch mal Big Band-, Country- und Blues-Klänge an. Ob so oder so: an der Gitarre ist er der 60jährige New Yorker Weltklasse – was er bei der Musikmesse 2020 garantiert unter Beweis stellen wird.

Die 2010er Jahre

Band spielt auf der Bühne

Ed Sheeran: „Sing“
Vom Straßenmusiker zum Megastar. Ed Sheeran schrieb eines der großartigsten Kapitel der Musikgeschichte. Darüber hinaus verhalf er mit seiner Martin-Gitarre dem Akustik-Segment zum fulminanten Comeback.

Al Jarreau: „My Old Friend“
Stilprägender Sänger, charismatischer Künstler: 2016 wurde der 2017 verstorbene Al Jarreau mit dem Frankfurter Musikpreis ausgezeichnet – auch weil ihm in seiner Musik die perfekte Vermählung von Jazz, Soul, R&B und Pop gelang.

Dead Daisies: „Midnight Moses“
Zeitloser Rock. Straight ahead, ohne Schnörkel – aber mit viel, viel Power. Eine Ahnung davon vermittelte Ex-Dead Daisies-Bassist Marco Mendoza bei seiner Ultimate Jam-Show 2019.

Alexandr Misko: „Careless Whisper“
Mit seinen 21 Jahren mischt der aus Russland stammende Fingerstyle-Virtuose gerade die Akustik-Szene auf. Warum das so ist, wird er sicher bei seiner Ultimate Jam-Show 2020 belegen.

LaBrass Banda: „Nackert“
Neue Töne aus Oberbayern: die sieben Mitglieder von LaBrass Banda haben mit ihrem Crossover aus Volksmusik, Brass, Reggae und Ska-Punk ein völlig neues Genre kreiert. Ein Sound der Millionen von Fans begeistert – wie die Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2013 bewies: die Band um Sänger und Trompeten-Spieler Stefan Dettl war klarer Publikumsliebling.

Andreas Kümmert: „Heart Of Stone“
Als „Deutschlands Joe Cocker“ eroberte der wuchtige Sänger und „Voice Of Germany“-Gewinner Andreas Kümmert die Herzen der deutschen Rockfans. Auch er: ein Gast bei Ultimate Jam 2020!

Jamie Cullum: „What A Difference A Day Makes“
Jung, attraktiv, temperamentvoll: Mit Jamie Cullum werden selbst altgediente Jazz-Klassiker zu sexy-hippen Tracks. Bei der ersten LEA-Verleihung in Frankfurt im Jahr 2011 erhielt der Pianist und Sänger den Award für seine 2010er Show im Hamburger Stadtpark in der Kategorie „Konzert des Jahres“.

AnnenMayKantereit: „Pocahontas“
In den 2010er-Jahren gelten andere Gesetze in der Musikindustrie. Die Währung heißt: Clicks und Follower – und dabei ist die vierköpfige, aus Köln stammende Band um Sänger Henning May absolut top, wie über 60 Millionen Clicks von Songs wie „Pocahontas“ belegen.

Bundesjazzorchester + Wolfgang Niedecken: „Kristallnaach“
Vital, vielschichtig und weltweit anerkannt: die deutsche Jazzszene. Auch wegen so grandioser Formationen wie dem „Bundesjazzorchester“. Gemeinsam mit BAP-Frontman Wolfgang Niedecken lotet das Ensemble kunstvoll die Grenzen des Genres aus. Verdienter Lohn: der Frankfurter Musikpreis 2018.  

Billie Eilish: „Bad Guy“
Ihr gehört die Zukunft. Aber auch schon die Gegenwart. Bei den diesjährigen Grammys räumte die 2001 in Los Angeles geborene Singer/Songwriterin die Preise in den vier Hauptkategorien ab. Dazu kommt der Titelsong im neuen James Bond-Film. Mehr geht nicht! Ach ja, ihren Song „Bad Guy“ haben über 780 Millionen User auf Youtube geclickt.

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